Josef Stalin: Vorwort

"Stalin"

Werke

Band 3

VORWORT

Der dritte Band enthält die wichtigsten Schriften J. W. Stalins, die sich auf die Periode der Vorbereitung der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution im Jahre 1917 beziehen.

Im Jahre 1917 leitete J.W. Stalin in engster Gemeinschaft mit W.I. Lenin die bolschewistische Partei und die Arbeiterklasse in ihrem Kampf für die Eroberung der Staatsmacht.

Einen bedeutenden Platz unter den im dritten Band veröffentlichten Schriften J.W. Stalins nehmen die Fragen der bolschewistischen Führung der Massen in den Tagen der Juni- und der Julidemonstration, bei den Wahlen zu den Bezirksdumas und zur Stadtduma von Petrograd ein (die Aufrufe "An alle Werktätigen, an alle Arbeiter und Soldaten Petrograds", die Artikel "Gegen zersplitterte Demonstrationen", "Die Kommunalwahlkampagne", "Was ist geschehen?", "Schließt die Reihen!", "Heute sind Wahlen" und andere), während der Niederwerfung des konterrevolutionären Kornilowputsches ("Wir fordern", "Die Verschwörung geht weiter", "Die Ausländer und die Verschwörung Kornilows" und andere) und in der Periode der unmittelbaren Vorbereitung des bewaffneten Aufstands im September und Oktober 1917 ("Zur Demokratischen Beratung", "Zwei Linien", "Da können Sie lange warten .. " "Die Konterrevolution macht mobil - rüstet zur Abwehr!", "Sie schmieden Ketten", "Ein Examen in Frechheit" und andere).

Eine Anzahl von Schriften dieses Bandes ist den Fragen des Kampfes der Partei für die Umwandlung der Sowjets aus Organen zur Mobilisierung der Massen in Organe des Aufstands, in Organe der proletarischen Macht gewidmet (die Referate auf der außerordentlichen Konferenz der Petrograder Organisation der SDAPR(B) und auf dem VI. Parteitag der bolschewistischen Partei, die Artikel "Alle Macht den Sowjets!", "Die Macht der Sowjets", "Die Streikbrecher der Revolution", "Was brauchen wir?").

Die im vorliegenden Band abgedruckten Artikel J.W. Stalins wurden zum größten Teil in dem Buch "Auf dem Wege zum Oktober" veröffentlicht, das 1925 in zwei Ausgaben erschienen ist. Zum ersten Mal wurden diese Artikel in der Zeitung "Prawda", dem Zentralorgan der bolschewistischen Partei, das auch unter den Titeln "Proletari", "Rabotschi", "Rabotschi Putj" herauskam, sowie in den bolschewistischen Zeitungen "Soldatskaja Prawda", "Proletarskoje Djelo", "Rabotschi i Soldat" und anderen abgedruckt.

Marx-Engels-Lenin-Institut beim ZK der KPdSU(B)

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"Stalin"

Werke

Band 4

Vorwort

Im vierten Band der Werke J. W. Stalins haben die Schriften Aufnahme gefunden, die nach der Oktoberrevolution, vom November 1917 bis zum Dezember 1920, geschrieben worden sind.

Die Schriften dieser Periode sind den Fragen der Festigung der sozialistischen Staatsordnung, der nationalen Politik der Sowjetmacht, der Schaffung und Stärkung der Roten Armee, der militärischen Strategie und Taktik in den Jahren der ausländischen militärischen Intervention und des Bürgerkriegs gewidmet.

Die Fragen des Staatsaufbaus und der nationalen Politik der Sowjetmacht werden in den Reden J. W. Stalins auf dem III. Allrussischen Sowjetkongress, in der Unterredung über "Die Organisation der Russischen Föderativen Republik", in den "Allgemeinen Grundsätzen der Verfassung der RSFSR", in den Artikeln "Der Oktoberumsturz und die nationale Frage", "Die Politik der Sowjetmacht in der nationalen Frage in Rußland" und in anderen Arbeiten entwickelt.

In einer Reihe von Schriften (den Artikeln "Der ukrainische Knoten", "Über das Dongebiet und den Nordkaukasus", "Aus dem Osten kommt das Licht" und anderen) wird der Kampf für die Errichtung der Sowjetmacht beleuchtet; den die Völker der Ukraine, des Kaukasus und der baltischen Länder gegen die ausländischen Eroberer führten.

Der Analyse der Lage an den Bürgerkriegsfronten sind gewidmet: der "Bericht der vom ZK der Partei und vom Verteidigungsrat eingesetzten Kommission an Genossen Lenin über die Ursachen des Falls von Perm im Dezember 1918", der Entwurf eines Briefes des ZK der KPR(B) "An alle Parteiorganisationen", die Artikel "Zur militärischen Lage im Süden", "Ein neuer Feldzug der Entente gegen Rußland", die militärischen Übersichten über die Frontlage bei Zarizyn, Petrograd und im Südwesten sowie eine Reihe von Briefen und Telegrammen an W. I. Lenin.

In den Berichten J.W. Stalins "Über die politische Lage der Republik", "Drei Jahre proletarische Diktatur" wird das Fazit des Kampfes und des Sieges des Sowjetvolkes im Bürgerkrieg gezogen.

Ferner sind in dem Band veröffentlicht: der Artikel "Lenin als Organisator und Führer der KPR" und die Rede auf der Versammlung im Moskauer Komitee der KPR(B) anlässlich des 50. Geburtstags W. I. Lenins, in denen das Bild des großen Lenin gezeichnet wird.

Zum ersten Mal veröffentlicht werden in diesem Band: ein Brief J. W. Stalins an W. I. Lenin aus Zarizyn (Juli 1918), ein Brief über die Lage an der Westfront (August 1919), ein Memorandum und eine Erklärung an das ZK der Partei betreffend die Schaffung von Kampfreserven der Republik (August 1920) sowie andere Dokumente.

Zahlreiche Telegramme, Briefe, Niederschriften von Gesprächen über die direkte Leitung, Befehle und andere operative Dokumente sowie Begrüßungsschreiben an einzelne Truppenverbände, Soldaten und Kommandeure der Roten Armee sind in den Band nicht aufgenommen worden.

Alle Daten bis zum Augenblick des Übergangs zum neuen Kalender (bis zum 14. Februar 1918) werden nach dem alten Kalender gegeben.

Marx-Engels-Lenin-Institut beim ZK der KPdSU(B)

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"Stalin"

Werke

Band 5

VORWORT

Im fünften Band sind die Schriften J. W. Stalins aufgenommen worden, die in den Jahren 1921 bis 1923 geschrieben wurden.

Den Hauptinhalt des Bandes bilden Artikel, Referate und Reden über die Aufgaben der Partei im Zusammenhang mit der Wiederherstellung der Volkswirtschaft, über die neuen Formen des Bündnisses der Arbeiterklasse und der Bauernschaft unter den Verhältnissen der NÖP, über die Festigung der organisatorischen und ideologischen Einheit der Partei, über die Formen und Methoden der Verbindung der Partei mit den Massen ("Unsere Meinungsverschiedenheiten", "Über die nächsten Aufgaben des Kommunismus in Georgien und Transkaukasien", "Die Perspektiven", die Referate auf dem X. und dem XII. Parteitag).

Der Band enthält den Entwurf zu einer Broschüre "Über die politische Strategie und Taktik der russischen Kommunisten" sowie die Artikel "Die Partei vor und nach der Machtergreifung" und "Zur Frage der Strategie und Taktik der russischen Kommunisten", in denen J.W. Stalin die Leninsche Lehre von der politischen Strategie und Taktik der bolschewistischen Partei weiterentwickelt.

Ein beträchtlicher Teil der Schriften, die im fünften Band enthalten sind, ist der Entwicklung der Theorie der nationalen Frage, der nationalen Politik der bolschewistischen Partei, dem Aufbau des sowjetischen Nationalitätenstaates und der Ausarbeitung der Grundsätze der ersten Verfassung der UdSSR gewidmet (die Thesen zum X. und zum XII. Parteitag, die Referate auf dem X. und dem XII. Parteitag sowie auf der IV. Beratung des ZK der KPR(B) mit den verantwortlichen Funktionären der nationalen Republiken und Gebiete, die Referate auf dem X. Allrussischen Sowjetkongress und dem I. Sowjetkongress der UdSSR, die Artikel "Zur Behandlung der nationalen Frage", "Die Oktoberrevolution und die nationale Politik der russischen Kommunisten" u. a.).

Zum erstenmal veröffentlicht werden in diesem Band: "Über die politische Strategie und Taktik der russischen Kommunisten" - Entwurf zu einer Broschüre; "Entwurf einer Plattform zur nationalen Frage"; das Referat "Die praktischen Maßnahmen zur Verwirklichung der Resolution des XII. Parteitags zur nationalen Frage", das Schlusswort zu dem Referat und die Antwort auf Diskussionsreden auf der IV. Beratung des ZK der KPR(B) mit den verantwortlichen Funktionären der nationalen Republiken und Gebiete.

Marx-Engels-Lenin-Institut beim ZK der KPdSU(B)

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"Stalin"

Werke

Band 6

VORWORT

Im sechsten Band der Werke J. W. Stalins haben die Schriften Aufnahme gefunden, die im Jahre 1924 geschrieben worden sind.

Das Jahr 1924 war das erste Jahr, in dem die bolschewistische Partei und das Sowjetvolk ihre schöpferische Arbeit für den Aufbau des Sozialismus ohne W. I. Lenin, unter der Führung des Genossen Stalin fortführten. Genosse Stalin schloss die Partei um das Zentralkomitee zusammen und mobilisierte sie zum Kampf für den Aufbau des Sozialismus in der UdSSR.

Die in diesem Band enthaltenen Schriften des Genossen Stalin spielten eine gewaltige Rolle bei der ideologischen Zerschlagung des Trotzkismus und der anderen antileninistischen Gruppierungen sowie bei der Verteidigung, Begründung und Weiterentwicklung des Leninismus.

Der sechste Band wird eingeleitet durch die Unterredung des Genossen Stalin mit einem Korrespondenten der Rosta "Über die Diskussion" und durch das Referat auf der XIII. Konferenz der KPR(B) "Über die nächsten Aufgaben des Parteiaufbaus", die der Entlarvung des Trotzkismus und dem Kampf für die ideologische und organisatorische Einheit der bolschewistischen Partei gewidmet sind.

In der Rede "Zum Tode Lenins" auf dem 11. Sowjetkongress der UdSSR legte Genosse Stalin im Namen der bolschewistischen Partei den großen Schwur ab, das Vermächtnis W.I. Lenins heilig zu halten und zu erfüllen.

In dem Band ist auch die bekannte Arbeit J. W. Stalins "über die Grundlagen des Leninismus" enthalten, in der eine meisterhafte Darlegung und theoretische Begründung des Leninismus gegeben wird.

Den Fragen der internationalen Lage, des inneren Lebens der Partei und ihrer Festigung, des Bündnisses der Arbeiterklasse mit der Bauernschaft, der Erziehung und Umerziehung der werktätigen Massen im Geiste des Sozialismus sind die Arbeiten gewidmet: "Organisatorischer Bericht, des Zentralkomitees an den XIII. Parteitag der KPR(B)", "Über die Ergebnisse des XIII. Parteitags der KPR(B)", "Zur internationalen Lage", "über die nächsten Aufgaben der Partei auf dem Lande" und andere.

Der Band wird mit der Schrift "Die Oktoberrevolution und die Taktik der russischen Kommunisten" abgeschlossen, in der die Erfahrungen der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution theoretisch verallgemeinert werden und die Leninsche Lehre vom Siege des Sozialismus in einem Lande begründet und entwickelt wird.

Zum erstenmal veröffentlicht wird in diesem Band der "Brief an Genossen Demjan Bjedny".

Marx-Engels-Lenin-Institut beim ZK der KPdSU(B)

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"Stalin"

Werke

Band 7

VORWORT

Der 7. Band der Werke J. W. Stalins enthält die Schriften, die im Laufe des Jahres 1925 geschrieben worden sind.

In dieser Periode vollendeten die Arbeiterklasse und die Bauernschaft unter Führung der bolschewistischen Partei die Wiederherstellung der Volkswirtschaft. Das Land der Sowjets trat in die Periode der sozialistischen Industrialisierung ein, in deren Zeichen der XIV. Parteitag der bolschewistischen Partei stand. Die Frage des Charakters, der Perspektiven der Entwicklung unseres Landes, des Schicksals des Sozialismus in der Sowjetunion erhob sich in dieser Zeit vor der Partei bereits als Frage der Praxis.

In den Schriften „Zu den Ergebnissen der Arbeiten der XIV. Konferenz der KPR(B)”, „Fragen und Antworten”, „Der Oktober, Lenin und die Perspektiven unserer Entwicklung”, „Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees an den XIV. Parteitag der KPdSU(B)” und anderen begründet J. W. Stalin allseitig die auf den Sieg des Sozialismus in der UdSSR unter den Bedingungen der kapitalistischen Umkreisung gerichtete Generallinie der bolschewistischen Partei und entlarvt die Kapitulantenlinie der Trotzkisten und Sinowjewleute - der Restauratoren des Kapitalismus.

Die Fragen der Festigung des Bündnisses der Arbeiterklasse mit der Bauernschaft, der Erziehung und Heranziehung der werktätigen Massen und der Jugend zur aktiven Teilnahme am Aufbau der sozialistischen Gesellschaft werden in folgenden Arbeiten behandelt: „Über ‚Dymowka’”, „Zur Frage des Proletariats und der Bauernschaft”, „Über das Aktiv des Kommunistischen Jugendverbands auf dem Lande”, „Über die Aufgaben des Kommunistischen Jugendverbands”, „An die erste Unionskonferenz der proletarischen Studentenschaft”, „Über die politischen Aufgaben der Universität der Völker des Ostens” sowie in der Unterredung mit Teilnehmern einer Beratung der Agitpropabteilungen am 14. Oktober 1925 und in anderen Arbeiten.

Im 7. Band haben Artikel und Reden Aufnahme gefunden, die der Lage in den kommunistischen Parteien des Auslands und ihren Aufgaben unter den Bedingungen der teilweisen Stabilisierung des Kapitalismus gewidmet sind: „Zur internationalen Lage und zu den Aufgaben der kommunistischen Parteien”, „Über die tschechoslowakische Kommunistische Partei”, „Zur nationalen Frage in Jugoslawien”, „Über die Perspektiven der KPD und über die Bolschewisierung”, „Brief an Genossen Me-rt”.

Zum erstenmal werden veröffentlicht: die Rede auf der Plenartagung des ZK der KPR(B) am 19. Januar 1925, die Unterredung mit Teilnehmern einer Beratung der Agitpropabteilungen am 14.Oktober 1925, der Brief an die Mitglieder der Redaktion der „Komsomolskaja Prawda” und die Briefe an die Genossen D-ow, Me-rt und Jermakowski.

Marx-Engels-Lenin-Institut beim ZK der KPdSU(B)

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"Stalin"

Werke

Band 8

VORWORT

Der achte Band der Werke J. W. Stalins enthält die Schriften, die von Januar bis November 1926 geschrieben worden sind.

Das Jahr 1926 war das erste Jahr des entfalteten Kampfes der bolschewistischen Partei für die Verwirklichung der auf die sozialistische Industrialisierung des Landes gerichteten Generallinie der Partei und der Sowjetmacht.

In den Arbeiten „Zu den Fragen des Leninismus” und „Über die wirtschaftliche Lage der Sowjetunion und die Politik der Partei” entlarvt J. W. Stalin die feindlichen Entstellungen der Grundlagen des Leninismus durch die Gruppe Sinowjew-Kamenew, verficht er die Beschlüsse des XIV. Parteitags der KPdSU(B) und deckt er die Versuche der „neuen Opposition” auf, die Partei mit Unglauben an den Sieg des Sozialismus in der UdSSR zu verseuchen.

In seinem Referat auf der XV. Konferenz der KPdSU(B) „Über die sozialdemokratische Abweichung in unserer Partei” und im Schlusswort zu dem Referat verteidigt J. W. Stalin die ideologische und organisatorische Einheit der bolschewistischen Partei und entlarvt die Kapitulantenideologie und die Wühl- und Spaltungsarbeit des trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks.

In diesen Schriften J. W. Stalins wird die Leninsche Lehre von der Möglichkeit des Sieges des Sozialismus in einzelnen Ländern entwickelt, wird die Möglichkeit, die Notwendigkeit und die internationale Bedeutung der Errichtung der sozialistischen Gesellschaft in der UdSSR unter den Bedingungen der kapitalistischen Umkreisung begründet; es werden die praktischen Aufgaben der Partei beim sozialistischen Aufbau vorgezeichnet und die konkreten Wege und Methoden der Verwirklichung der auf die sozialistische Industrialisierung des Landes gerichteten Generallinie der Partei festgelegt.

In den Schriften „Über den englischen Streik und die Ereignisse in Polen”, „Über das Englisch-Russische Einheitskomitee”, „Über den Kampf gegen die rechten und ,ultralinken’ Abweichungen”, „Rede in der deutschen Kommission des VI. erweiterten Plenums des EKKI” und in anderen Arbeiten unterstreicht J. W. Stalin die Notwendigkeit des beharrlichen und konsequenten Kampfes für die Einheit der Arbeiterklasse, gegen die imperialistische Reaktion, gegen die Gefahr neuer imperialistischer Kriege; er entlarvt die abenteuerliche trotzkistische Theorie vom Überspringen einer noch nicht überholten Bewegung und zeigt die Wege und Methoden des ideologischen und organisatorischen Kampfes gegen den Opportunismus in den kommunistischen Parteien des Auslands.

In der Rede „Über die Perspektiven der Revolution in China” deckt J. W. Stalin die Besonderheiten der chinesischen Revolution, ihren Charakter und ihre Richtung auf.

Zum erstenmal veröffentlicht werden im achten Band folgende Dokumente: „Über die Bauernschaft als Verbündeten der Arbeiterklasse”, „Über die Möglichkeit der Errichtung des Sozialismus in unserem Lande”, „Rede in der französischen Kommission des VI. erweiterten Plenums des EKKI”, die Rede „Über das Englisch-Russische Komitee”, „Brief an Slepkow”, „Über die Maßnahmen zur Milderung des innerparteilichen Kampfes”, J. W. Stalins Brief „An die Redaktion des Zentralorgans der Arbeiterpartei Amerikas - ,The Daily Worker”. In vollem Wortlaut wird J. W. Stalins Brief „An Genossen Kaganowitsch und andere Mitglieder des Politbüros des ZK der Kommunistischen Partei der Ukraine (Bolschewiki)” veröffentlicht.

Marx-Engels-Lenin-Institut beim ZK der KPdSU(B)

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"Stalin"

Werke

Band 9

VORWORT

Der neunte Band der Werke J. W. Stalins enthält die Schriften, die in der Zeit von Dezember 1926 bis Juli 1927 geschrieben worden sind.

In dieser Periode setzten die Arbeiter und Bauern der UdSSR unter Führung der bolschewistischen Partei, gestützt auf die Beschlüsse des XIV. Parteitags und der XV. Konferenz der KPdSU(B), den Kampf für die sozialistische Industrialisierung des Landes fort.

Die Festigung der sozialistischen Wirtschaft der UdSSR führte zu einer heftigen Verschärfung des Kampfes der imperialistischen Staaten gegen die Sowjetunion und des Kampfes der kapitalistischen Elemente gegen die sozialistischen Elemente innerhalb des Landes.

Gegen die Sowjetmacht „bildet sich eine Art Einheitsfront von Chamberlain bis Trotzki“.

In dem Referat vor dem VII. erweiterten Plenum des EKKI „Noch einmal über die sozialdemokratische Abweichung in unserer Partei“, in dem Schlusswort zum Referat, in den Reden auf der XV. Moskauer Gouvernementsparteikonferenz und in der Versammlung der Arbeiter der Stalin-Eisenbahnwerkstätten, in dem Artikel „Notizen über Gegenwartsthemen“ und in anderen Arbeiten verteidigt und entwickelt J. W. Stalin die marxistisch-leninistische Lehre von der Partei als der grundlegenden lenkenden und führenden Kraft des Sowjetstaates und entlarvt die der Sache der Arbeiterklasse und der bolschewistischen Partei feindlichen „Theorien“ der Führer des trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks und ihre Wühlarbeit in der KPdSU(B) und in der Komintern.

In diesen Schriften J. W. Stalins werden die Fragen der Theorie und Praxis der sozialistischen Industrialisierung, die Fragen des Aufbaus des Sozialismus in der UdSSR weiterentwickelt, wird die Einheit und Unteilbarkeit der nationalen und internationalen Aufgaben der sozialistischen Revolution unterstrichen, die Linie der Partei auf dem Gebiet der Außenpolitik unter den Bedingungen der verstärkten Gefahr eines neuen militärischen Überfalls auf die UdSSR festgelegt und werden die Aufgaben zur Stärkung der Wehrfähigkeit der Sowjetunion aufgezeigt.

In den Arbeiten „Über die drei Grundlosungen der Partei in der Bauernfrage“, „Zur Frage der Arbeiter- und Bauernregierung“, „Über die Losung der Diktatur des Proletariats und der armen Bauernschaft in der Periode der Vorbereitung des Oktober“ wird die Leninsche Lehre vom Bündnis der Arbeiterklasse und der Bauernschaft, von der führenden Rolle des Proletariats in diesem Bündnis entwickelt und das Klassenwesen des Sowjetstaates und der Sowjetregierung dargelegt.

Einen bedeutsamen Platz nehmen im neunten Band die Schriften ein, die der Analyse der Triebkräfte und der Entwicklungsperspektiven der revolutionär-demokratischen und antiimperialistischen Bewegung des chinesischen Volkes in den Jahren 1925-1927 gewidmet sind. Dazu gehören: „Fragen der chinesischen Revolution“, „Eine Besprechung mit Studenten der Sun-Yat-sen-Universität“, „Die Revolution in China und die Aufgaben der Komintern“ und andere.

Zum erstenmal veröffentlicht werden in diesem Band die Briefe J.W. Stalins an Xenofontow, Saizew, Schinkewitsch, Tschugunow, an Zwetkow und Alypow sowie an Pokrowski.

Marx-Engels-Lenin-Institut beim ZK der KPdSU(B)

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"Stalin"

Werke

Band 10

VORWORT

Der zehnte Band der Werke J. W. Stalins enthält die Schriften, die von August bis Dezember 1927 geschrieben worden sind.

Ende 1927 waren in der Politik der sozialistischen Industrialisierung des Landes entscheidende Erfolge erzielt worden. Vor der bolschewistischen Partei und dem Sowjetvolk erhob sich die dringliche Aufgabe des Übergangs zur Kollektivierung der Landwirtschaft.

In dem politischen Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees an den XV. Parteitag der KPdSU(B) gibt J. W. Stalin eine Analyse der internationalen Lage der Sowjetunion, der Lage in den kapitalistischen Ländern, des Zustands der revolutionären Bewegung in der ganzen Welt; er zeigt die Erfolge des sozialistischen Aufbaus in der UdSSR unter den Bedingungen der kapitalistischen Umkreisung; er legt die Aufgaben der Erweiterung und Festigung der sozialistischen Kommandohöhen und der Liquidierung der kapitalistischen Elemente in der Volkswirtschaft fest. J. W. Stalin begründet den Kurs auf die Kollektivierung der Landwirtschaft, der vom Parteitag gebilligt und angenommen wird.

Im Rechenschaftsbericht und im Schlusswort zum Rechenschaftsbericht auf dem XV. Parteitag der KPdSU(B), in den Reden „Die politische Physiognomie der russischen Opposition“, „Die trotzkistische Opposition früher und jetzt“, „Die Partei und die Opposition“ und in anderen Schriften vollendet J. W. Stalin die ideologische Zerschlagung des Trotzkismus und stellt der Partei die Aufgabe der vollständigen organisatorischen Zertrümmerung und Liquidierung des antisowjetischen trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks; er unterstreicht die Notwendigkeit des unermüdlichen Kampfes für Einheit und eiserne Disziplin in den Reihen der bolschewistischen Partei.

Die Schriften J.W. Stalins „Der internationale Charakter der Oktoberrevolution“, „Unterredung mit ausländischen Arbeiterdelegationen“, „Die internationale Lage und die Verteidigung der UdSSR“ zeigen die welthistorische Bedeutung der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution auf, die eine grundlegende Wendung in der Geschichte der Menschheit, die Wendung vom Kapitalismus zum Kommunismus, den Sieg des Marxismus-Leninismus über den Sozialdemokratismus bedeutet. J. W. Stalin unterstreicht die Bedeutung der UdSSR als Basis der internationalen revolutionären Bewegung und die Notwendigkeit, die Sowjetunion gegen Überfälle des Imperialismus zu verteidigen.

In der „Unterredung mit der ersten amerikanischen Arbeiterdelegation“ legt J.W. Stalin die unlösliche Einheit von Marxismus und Leninismus dar und zeigt das Neue auf, womit Lenin die allgemeine Schatzkammer des Marxismus bereichert hat, indem er die Lehre von Marx und Engels entsprechend der neuen Epoche, der Epoche des Imperialismus und der proletarischen Revolutionen, weiterentwickelte.

Zum erstenmal veröffentlicht werden im zehnten Band der Brief „An Genossin M. I. Uljanowa, Antwort an Genossen L. Michelson“ und der „Konspekt für den Artikel ‚Der internationale Charakter der Oktoberrevolution.

Marx-Engels- Lenin-Institut beim ZK der KPdSU(B)

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"Stalin"

Werke

Band 11

VORWORT

Der elfte Band der Werke J. W. Stalins enthält die Schriften, die von Januar 1928 bis März 1929 geschrieben worden sind.

In dieser Periode entfaltete die bolschewistische Partei, gestützt auf die in der sozialistischen Industrialisierung des Landes erzielten Erfolge, eine intensive Tätigkeit, um die Überleitung der werktätigen Massen der Bauernschaft vom Weg der Einzelwirtschaft auf den Weg der kollektiven sozialistischen Wirtschaft vorzubereiten. In konsequenter Durchführung des vom XV. Parteitag der KPdSU(B) beschlossenen Kurses auf die Kollektivierung der Landwirtschaft bereitete die Partei alle für den Masseneintritt der Bauern in die Kollektivwirtschaften notwendigen Bedingungen vor.

Als die Partei zur Offensive gegen das Kulakentum überging, warf die feindliche Gruppe der rechten Kapitulanten, die Bucharin-Rykow-Gruppe, die Maske ab und wandte sich offen gegen die Politik der Partei.

In dem Brief „An die Mitglieder des Politbüros des ZK“, in den Reden „Über die rechte Gefahr in der KPdSU(B)“, „Über die Industrialisierung des Landes und über die rechte Abweichung in der KPdSU(B)“, „Die Bucharingruppe und die rechte Abweichung in unserer Partei“, in dem Artikel „So tief sind sie gesunken“ und in anderen Schriften deckt J. W. Stalin das konterrevolutionäre kulakische Wesen der rechten Abweichung auf, entlarvt er die Unterminierungsarbeit der rechten Kapitulanten und der illegalen antisowjetischen trotzkistischen Organisation, weist er auf die Notwendigkeit hin, einen unversöhnlichen Kampf an zwei Fronten zu führen, aber das Feuer gegen die rechte Abweichung zu konzentrieren.

In den Referaten „Über die Arbeiten des vereinigten Aprilplenums des ZK und der ZKK“, „Über die Ergebnisse des Juliplenums des ZK der KPdSU(B)“, in der Unterredung „An der Getreidefront“, in den Reden „Über die Industrialisierung und das Getreideproblem“, „Über den Zusammenschluss der Arbeiter und Bauern und über die Sowjetwirtschaften“, in der Rede auf dem VIII. Kongress des Leninschen Kommunistischen Jugendverbands der Sowjetunion, in der Rede „Über die Getreidebeschaffung und die Entwicklungsperspektiven der Landwirtschaft“, in dem Artikel „Lenin und die Frage des Bündnisses mit dem Mittelbauern“ und in anderen Arbeiten legt J. W. Stalin die grundlegenden Mittel und Wege zur Lösung des Getreideproblems, zum Aufbau der Kollektiv- und Sowjetwirtschaften, zur Festigung des Zusammenschlusses zwischen Stadt und Land fest. In diesen Schriften begründet J. W. Stalin die Notwendigkeit eines schnellen Entwicklungstempos der Industrie als der Grundlage des Sozialismus und der Verteidigung des Landes, stellt er die Aufgabe der Heranbildung neuer Kader aus der Mitte der Arbeiterklasse, die fähig sind, die Wissenschaft und Technik zu meistern. J. W. Stalin unterstreicht die dringende Notwendigkeit der allseitigen Entfaltung von Kritik und Selbstkritik als der bolschewistischen Methode zur Erziehung der Kader, als der Triebkraft der Entwicklung der Sowjetgesellschaft.

Der weiteren Entwicklung der marxistisch-leninistischen Theorie und der Begründung der Politik der bolschewistischen Partei in der nationalen Frage ist die zum erstenmal veröffentlichte Schrift „Die nationale Frage und der Leninismus“ gewidmet, in der J. W. Stalin die These von den neuen, sozialistischen Nationen aufstellt, die sich zum erstenmal in der Sowjetunion gebildet haben, in der er den prinzipiellen Unterschied zwischen bürgerlichen Nationen und sozialistischen Nationen aufzeigt und die Geschlossenheit und Lebenskraft der sozialistischen Nationen betont.

Im elften Band hat J. W. Stalins bekannte Rede „Über drei Besonderheiten der Roten Armee“ Aufnahme gefunden, in der die Quellen der Kraft und der Macht der Roten Armee aufgezeigt und die Wege für ihre weitere Stärkung vorgezeichnet werden.

Fragen der internationalen revolutionären Bewegung und die Aufgaben der kommunistischen Bruderparteien werden behandelt in dem Referat „Über die Ergebnisse des Juliplenums des ZK der KPdSU(B)“, in den Reden „Über das Programm der Komintern“, „Über die rechte Gefahr in der deutschen Kommunistischen Partei“. J. W. Stalin unterstreicht die internationale Bedeutung der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, des sozialistischen Aufbaus in der UdSSR. J. W. Stalin erläutert, dass die Neue Ökonomische Politik (NÖP) des Sowjetstaates eine unumgängliche Phase der sozialistischen Revolution in allen Ländern ist.

Zum erstenmal veröffentlicht werden im elften Band folgende 14 Arbeiten J. W. Stalins: „Über die Getreidebeschaffung und die Entwicklungsperspektiven der Landwirtschaft“; „Die ersten Ergebnisse der Beschaffungskampagne und die weiteren Aufgaben der Partei“; „An die Mitglieder des Politbüros des ZK“; „Über das Programm der Komintern“; „Über die Industrialisierung und das Getreideproblem“, „Über den Zusammenschluss der Arbeiter und Bauern und über die Sowjetwirtschaften“; „Brief an Genossen Kujbyschew“; „Antwort an Genossen Sch.“; „Antwort an Kuschtyssew“; „So tief sind sie gesunken“; „Die Bucharingruppe und die rechte Abweichung in unserer Partei“; „Antwort an Bill-Belozerkowski“; „Telegramm nach Proskurow“; „Die nationale Frage und der Leninismus“.

Marx-Engels-Lenin-Stalin-Institut beim ZK der KPdSU

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"Stalin"

Werke

Band 12

VORWORT

Im zwölften Band der Werke J. W. Stalins haben die Schriften Aufnahme gefunden, die vom April 1929 bis zum Juni 1930 geschrieben worden sind.

In dieser Periode entfaltet die bolschewistische Partei die allgemeine Offensive des Sozialismus an der ganzen Front, mobilisiert sie die Arbeiterklasse und die werktätigen Massen der Bauernschaft zum Kampf für die Rekonstruktion der gesamten Volkswirtschaft auf der Basis des Sozialismus, zum Kampf für die Erfüllung des ersten Fünfjahrplans. Die bolschewistische Partei vollzieht eine der entscheidenden Wendungen in ihrer Politik - den Übergang von der Politik der Einschränkung der Ausbeutertendenzen des Kulakentums zur Politik der Liquidierung des Kulakentums als Klasse auf der Grundlage der durchgängigen Kollektivierung. Die Partei bewältigt die nach der Machteroberung schwierigste historische Aufgabe der proletarischen Revolution: die Überleitung der Millionen individuellen Bauernwirtschaften auf den Weg der Kollektivierung, auf den Weg des Sozialismus.

In der Rede auf dem Aprilplenum des ZK und der ZKK der KPdSU(B) (1929) „Über die rechte Abweichung in der KPdSU(B)“, die im vorliegenden Band zum ersten Mal vollständig veröffentlicht wird, gibt J. W. Stalin eine Analyse der klassenmäßigen Veränderungen, die in der UdSSR und in den kapitalistischen Ländern vor sich gegangen sind, und weist auf die in unserem Lande sich verstärkende Offensive des Sozialismus gegen die kapitalistischen Elemente in Stadt und Land und die damit zusammenhängende Verschärfung des Klassenkampfes hin. J. W. Stalin zeigt die Erschütterung der teilweisen Stabilisierung des Kapitalismus, das Anwachsen der Elemente eines revolutionären Aufschwungs in den kapitalistischen Ländern und begründet die Notwendigkeit der Verschärfung des Kampfes gegen die rechten Elemente in den kommunistischen Parteien.

J. W. Stalin entlarvt die parteifeindliche fraktionelle Tätigkeit der Bucharingruppe, ihre Doppelzünglerei, ihre hinter den Kulissen mit den Trotzkisten geführten Verhandlungen, die das Ziel verfolgten, einen Block gegen die Partei zu organisieren.

J. W. Stalin betont, dass die rechte Abweichung und das Versöhnlertum ihr gegenüber die Hauptgefahr in dieser Periode ist, er entlarvt die rechten Kapitulanten als Feinde des Leninismus, als Agentur des Kulakentums und deckt das bürgerlich-liberale, antirevolutionäre Wesen der rechts-opportunistischen „Theorie“ vom friedlichen Hineinwachsen der Kulaken in den Sozialismus auf. Im Kampf gegen die Bucharinsche Opposition entwickelt J. W. Stalin die Leninsche These von der Vernichtung der Ausbeuterklassen auf dem Wege des erbitterten Klassenkampfes des Proletariats weiter. J.W. Stalin zeigt auf, dass die opportunistische Linie der rechten Kapitulanten in den Fragen des Klassenkampfes mit Bucharins antileninistischen Fehlern in den Fragen der Staatstheorie zusammenhängt.

Im Kampf gegen die Rechtsopportunisten verteidigt und entwickelt J.W. Stalin die marxistisch-leninistische Lehre vom Staat und von der Diktatur des Proletariats.

In dem Artikel „Der Wettbewerb und der Arbeitsaufschwung der Massen“ bezeichnet J. W. Stalin den sozialistischen Wettbewerb als die kommunistische Methode des Aufbaus des Sozialismus, als den Hebel, mit dessen Hilfe die Werktätigen das gesamte wirtschaftliche und kulturelle Leben des Landes auf der Basis des Sozialismus umzugestalten berufen sind.

In dem Artikel „Das Jahr des großen Umschwungs“ bezeichnet J. W. Stalin das Jahr 1929 als ein Jahr gewaltiger Errungenschaften an allen Fronten des sozialistischen Aufbaus: auf dem Gebiet der Arbeitsproduktivität, beim Aufbau der Industrie und der Landwirtschaft. J.W. Stalin stellt die Erfolge der Kollektivwirtschaftsbewegung fest und zeigt auf, dass die Hauptmasse der Bauernschaft, die Mittelbauernschaft, in die Kollektivwirtschaften gegangen ist, dass im Zusammenhang mit dem Übergang der individuellen Bauernwirtschaft auf den Weg des Sozialismus die letzten Quellen einer Wiederherstellung des Kapitalismus im Lande zerstört werden.

Gestützt auf den Genossenschaftsplan W. I. Lenins, arbeitet J. W. Stalin die Theorie der Kollektivierung der Landwirtschaft aus und weist die praktischen Wege zu ihrer Verwirklichung.

In der Rede „Zu Fragen der Agrarpolitik in der UdSSR“ entlarvt J. W. Stalin die bürgerlichen und rechtsopportunistischen Theorien vom „Gleichgewicht“, vom „Selbstlauf“ im sozialistischen Aufbau, von der „Stabilität“ der kleinen Bauernwirtschaft und zeigt die Vorzüge der großen, der kollektiven Wirtschaft in der Landwirtschaft. J. W. Stalin charakterisiert die Kollektivwirtschaften als sozialistische Wirtschaftsform und begründet die Wendung von der Politik der Einschränkung und Verdrängung der kapitalistischen Elemente des Dorfes zur Politik der Liquidierung des Kulakentums als Klasse auf der Grundlage der durchgängigen Kollektivierung.

In den Schriften „Vor Erfolgen von Schwindel befallen“, „Antwort an die Genossen Kollektivbauern“ und anderen entlarvt J. W. Stalin die „linken“ Verzerrungen der Parteilinie beim kollektivwirtschaftlichen Aufbau, weist die Wege zu ihrer Korrigierung und zeigt auf, dass das grundlegende und wichtigste Kettenglied der Kollektivwirtschaftsbewegung in der gegenwärtigen Entwicklungsphase das landwirtschaftliche Artel ist.

Im vorliegenden Band wird der „Politische Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees an den XVI. Parteitag der KPdSU(B)“ veröffentlicht, in dem J. W. Stalin eine tief schürfende Analyse der Krise des Weltkapitalismus gibt und die Verschärfung der Gegensätze des kapitalistischen Systems aufdeckt. J.W. Stalin charakterisiert die Beziehungen zwischen der UdSSR und den kapitalistischen Staaten und definiert die Außenpolitik des Sowjetstaates als konsequente Friedenspolitik. J.W. Stalin zeigt den wachsenden Aufschwung der Volkswirtschaft in der UdSSR, die Vorzüge des sozialistischen Wirtschaftssystems gegenüber dem kapitalistischen System und umreißt Wesen und Aufgaben der voll entfalteten sozialistischen Offensive an der ganzen Front. J. W. Stalin mobilisiert die Partei zum Kampf gegen die Abweichungen in der nationalen Frage und zeigt, dass die Periode der Diktatur des Proletariats und des Aufbaus des Sozialismus in der UdSSR eine Periode des Aufblühens der nationalen Kulturen ist, die ihrem Inhalt nach sozialistisch, ihrer Form nach national sind.

Zum ersten Mal veröffentlicht werden in dem Band J.W. Stalins Briefe an Felix Kon, A. M. Gorki, Genossen Besymenski und Rafail.

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"Stalin"

Werke

Band 13

VORWORT

Der dreizehnte Band der Werke J. W. Stalins enthält die Schriften, die von Juli 1930 bis Januar 1934 geschrieben worden sind.

In dieser Periode erringt die bolschewistische Partei in Durchführung der Politik der voll entfalteten Offensive des Sozialismus an der ganzen Front welthistorische Erfolge bei der sozialistischen Umgestaltung des Landes. Die Sowjetunion wurde zu einer starken Industriemacht, zu einem Land des kollektiven, mechanisierten landwirtschaftlichen Großbetriebs.

Im „Schlusswort zum politischen Rechenschaftsbericht des ZK an den XVI. Parteitag der KPdSU(B)“ entlarvt J. W. Stalin das doppelzünglerische Verhalten der Führer der Rechtsopportunisten. J. W. Stalin charakterisierte die Erfolge des sozialistischen Aufbaus und stellte fest, dass die UdSSR in die Periode des Sozialismus eingetreten ist. Er kritisierte die antimarxistische, antileninistische Theorie von dem Absterben der Nationalsprachen und ihrer Verschmelzung zu einer gemeinsamen Sprache im Rahmen eines Staates in der Periode des Sieges des Sozialismus in einem Lande und begründete die programmatische These, dass die Nationalsprachen erst nach dem Sieg des Sozialismus im Weltmaßstab zu einer gemeinsamen Sprache verschmelzen werden.

In den Reden „Über die Aufgaben der Wirtschaftler“ und „Neue Verhältnisse - neue Aufgaben des wirtschaftlichen Aufbaus“ begründet J. W. Stalin die historische Notwendigkeit eines schnellen Tempos der sozialistischen Industrialisierung, zeigt er die entscheidende Bedeutung der Technik in der Periode der Rekonstruktion aller Zweige der Volkswirtschaft und stellt die Losung auf: „Die Bolschewiki müssen die Technik meistern“. J. W. Stalin legt die neuen Entwicklungsbedingungen der sozialistischen Industrie dar und umreißt die neuen Methoden der Leitung des wirtschaftlichen Aufbaus.

In dem Bericht „Die Ergebnisse des ersten Fünfjahrplans“ auf dem vereinigten Plenum des ZK und der ZKK der KPdSU(B) zeigt J. W. Stalin, dass die Erfüllung des ersten Fünfjahrplans in vier Jahren von größter internationaler Bedeutung ist. Die Ergebnisse des Fünfjahrplans, die in einer Periode erzielt wurden, da das ganze kapitalistische System von der Weltwirtschaftskrise erschüttert wurde, zeigten die unbestreitbaren Vorzüge des sowjetischen, sozialistischen Systems gegenüber dem überlebten kapitalistischen Wirtschaftssystem.

Auf die Hauptfaktoren, die den Sieg des Fünfjahrplans gesichert haben, eingehend, hebt J.W. Stalin vor allem die Aktivität und die Hingabe, den Enthusiasmus und die Initiative der Millionenmassen der Arbeiter und Kollektivbauern hervor, die gemeinsam mit den Ingenieuren und Technikern eine kolossale Energie bei der Entfaltung des sozialistischen Wettbewerbs und der Stoßbrigadenbewegung entwickelt haben.

Bei der Festlegung der Hauptaufgaben der Partei, im Zusammenhang mit den Ergebnissen des Fünfjahrplans, weist J. W. Stalin auf die besondere Wichtigkeit des Schutzes des gesellschaftlichen sozialistischen Eigentums vor Gaunern und Dieben und auf die Notwendigkeit der allseitigen Festigung der Diktatur des Proletariats hin.

Den Fragen der Festigung der Kollektivwirtschaftsordnung und den Aufgaben der Parteiarbeit auf dem Lande sind die Rede „über die Arbeit auf dem Lande“ und die „Rede auf dem ersten Unionskongress der Stoßarbeiter der Kollektivwirtschaften“ gewidmet. J. W. Stalin legt die neue Taktik der maskierten Klassenfeinde im Dorf bloß und fordert die Parteiorganisationen zur Verstärkung der Wachsamkeit auf. J. W. Stalin zieht die Bilanz des kollektivwirtschaftlichen Aufbaus und gibt die Losung aus: die Kollektivwirtschaften bolschewistisch und die Kollektivbauern wohlhabend machen.

J. W. Stalins Schriften: Brief an die Redaktion der Zeitschrift „Proletarskaja Rewoluzija“ - „Über einige Fragen der Geschichte des Bolschewismus“ und „Antwort an Olechnowitsch und Aristow“ sind äußerst wichtigen Problemen der Geschichte des Bolschewismus gewidmet. J. W. Stalin entlarvt die trotzkistischen und verschiedene andere Verfälscher der Geschichte unserer Partei und ruft dazu auf, das Studium der Parteigeschichte in wissenschaftliche, bolschewistische Bahnen zu lenken; er hebt hervor, dass der Leninismus im schonungslosen Kampf gegen den Opportunismus aller Schattierungen entstand, wuchs und erstarkte. J. W. Stalin charakterisiert den Trotzkismus als Vortrupp der konterrevolutionären Bourgeoisie.

In dem Brief an Demjan Bjedny weist J. W. Stalin darauf hin, dass einige feuilletonistische Gedichte Demjan Bjednys von antipatriotischen Tendenzen durchdrungen sind und eine offenkundige Abkehr vom Leninismus darstellen. J. W. Stalin hebt hervor, dass die russische Arbeiterklasse der Menschheit große Vorbilder des Kampfes für Freiheit und Sozialismus gegeben hat. Das erfüllt die Herzen der russischen Arbeiter mit dem Gefühl revolutionären Nationalstolzes, das fähig ist, Berge zu versetzen, fähig ist, Wunder zu vollbringen. J. W. Stalin ruft die sowjetischen Schriftsteller auf, sich auf die Höhe der Aufgaben von Sängern des fortgeschrittensten Proletariats zu erheben.

In der „Unterredung mit dem deutschen Schriftsteller Emil Ludwig“ beleuchtet J. W. Stalin theoretisch die Frage der Rolle der Persönlichkeit und der Volksmassen in der Geschichte. In den Antworten auf die Fragen Emil Ludwigs erklärte J. W. Stalin, dass die Aufgabe, der er sein Leben widmet, darin besteht, den Aufstieg der Arbeiterklasse zu fördern, den sozialistischen Staat zu festigen. Jede Festigung des sozialistischen Staates trägt zur Stärkung der gesamten internationalen Arbeiterklasse bei.

In einer Reihe von Unterredungen mit ausländischen Politikern charakterisiert J. W. Stalin die Außenpolitik des Sowjetstaates als konsequente Friedenspolitik, begründet er die Möglichkeit des friedlichen Nebeneinanderbestehens der UdSSR und der kapitalistischen Länder und der Herstellung sachlicher Beziehungen zwischen ihnen.

In dem „Rechenschaftsbericht an den XVII. Parteitag über die Arbeit des ZK der KPdSU(B)“ zieht J. W. Stalin die Bilanz der großen Siege des Sozialismus in der UdSSR, hebt er die grundlegenden Umgestaltungen hervor, die in der Periode nach dem XVI. Parteitag im Lande vor sich gegangen sind, sowie die Erfolge in allen Zweigen der sozialistischen Volkswirtschaft und Kultur, die von dem vollen Triumph der Generallinie der Partei zeugen. J. W. Stalin betont, dass die ‘Partei ihre Erfolge der Tatsache verdankt, dass sie sich in ihrer Arbeit von der unbesiegbaren Lehre von Marx, Engels und Lenin leiten läßt. J. W. Stalin umreißt das Programm der weiteren Arbeit der Partei auf dem Gebiet der Industrie, der Landwirtschaft und der anderen Zweige der Volkswirtschaft, auf dem Gebiet der Kultur und der Wissenschaft. J. W. Stalin stellt die Aufgabe, die organisatorische Leitung auf das Niveau der politischen Leitung zu heben, die ideologische Arbeit der Partei und den Kampf gegen die Überreste des Kapitalismus im Bewusstsein der Menschen zu verstärken.

J. W. Stalin analysiert den Verlauf der Weltwirtschaftskrise, deren Basis die allgemeine Krise des Kapitalismus bildet, und zeigt, dass unter den Bedingungen der allgemeinen Krise des kapitalistischen Systems der Kapitalismus eine Depression besonderer Art erlebt, die nicht zu einem neuen Aufschwung und Aufblühen der Industrie führt. J. W. Stalin charakterisiert die Verschärfung der politischen Lage innerhalb der kapitalistischen Länder und der Beziehungen zwischen diesen Ländern, sowie die Vorbereitung eines neuen Weltkrieges durch die Imperialisten.

J. W. Stalin entlarvt die Pläne der Kriegsbrandstifter und weist mit wissenschaftlich begründeter Voraussicht der weiteren Entwicklung der Ereignisse darauf hin, dass ein Krieg gegen die Sowjetunion der für die Imperialisten gefährlichste Krieg sein werde, dass die Völker der UdSSR auf Tod und Leben für die Errungenschaften der Revolution kämpfen werden, dass der Krieg zu einer völligen Niederlage der Angreifer, zur Revolution in einer Reihe von Ländern in Europa und Asien und zur Zerschmetterung der Bourgeois- und Gutsbesitzerregierungen dieser Länder führen werde. J. W. Stalin charakterisiert die Außenpolitik der UdSSR als Politik der Erhaltung des Friedens. J. W. Stalin weist auf die Notwendigkeit hin, die Verteidigungskraft des Sowjetlandes zu stärken, um zu seinem Schutz gegen einen Überfall der imperialistischen Staaten bereit zu sein.

Zum ersten Mal veröffentlicht werden im dreizehnten Band: die Briefe J. W. Stalins an Genossen Schatunowski, Genossen Tsch-e, Demjan Bjedny, Genossen Ettschin, Genossen I. N. Bashanow; J. W. Stalins Antworten auf Fragen von Ralph W. Barnes und die Antwort auf einen Brief des Herrn Barnes sowie die Unterredung mit Oberst Robins.

Marx-Engels-Lenin-Stalin-Institut beim ZK der KPdSU

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